Beim Griechenland-Desaster handelt es sich ja nun zugegebenermaßen nicht unbedingt um eine brandneue Angelegenheit. Dennoch liegen in diesem Zusammenhang inzwischen einige Fakten auf dem Tisch, die eine genauere Betrachtung und entsprechende Bewertung verdienen. Ich möchte dabei chronologisch hinten, also bei den jüngsten Ereignissen beginnen:
1. Die Rating Agentur "Standard & Poor´s" stufte die Staatsanleihen von Griechenland gestern (Dienstag) als "Schrott" bzw. "Ramsch" ein - für das "Wert"-Papier werden aktuell bis zu 14 % (!) Zinsen versprochen. Da sich solche Zinsen am zu erwartenden Risiko orientieren, erübrigt sich hierzu jeder weitere Kommentar.
Und was macht die Politik? Außenminister und Vize-Kanzer Guido Westerwelle (FDP) fordert "unabhängige" Rating-Agenturen und rüffelte "Standard & Poor´s" für deren Einschätzung. Wieder ein Beispiel mehr, dass man die Wahrheit in der EU-Politik nicht gerne hört, denn auch von der EU-Kommission gab es böse Worte in Richtung der Ratung-Agenturen.
2. Angela Merkel (CDU) will uns allen Ernstes weiß machen, dass sie "kaum Gefahr für andere EU-Staaten" sehe. Entweder lebt die Kanzlerin hinter dem Mond und liest keine Zeitung oder, und das trifft wohl eher zu, sie will uns für dumm verkaufen und stimmt nach wie vor das hohe Lied auf den Euro an - aber dazu später mehr.
3. Griechenland befindet sich in einer der kritischsten Phasen seiner Geschichte, was ranghohe Politiker fast wortgleich so eingeräumt haben. Was macht das griechische Volk? Es streikt und protestiert damit gegen geplante Sparmaßnahmen der Regierung in Athen!!!
Aber eigentlich haben die Griechen ja Recht. Warum selbst auf etwas verzichten, wenn man so liebe Freunde in der EU hat, allen voran Deutschland, die derzeit fleißig ihre Milliarden-Pakete schnüren, um sie auf dem schnellsten Weg nach Athen zu schicken. Deutschland kratzt derzeit, so ist zu hören, 25 - 35 Milliarden Euro für seine Griechenland-Hilfe zusammen.
4. Besonders schlimm ist es um die Rentenkasse in Griechenland bestellt. Kein Wunder, Beamte haben nach 25 Jahren bereits vollen Rentenanspruch, auch Arbeiter und Angestellte können in Griechenland bei vollen Bezügen schon deutlich früher in Rente gehen als in allen anderen EU-Ländern. Aber keine Angst, auch hier ist Hilfe aus Deutschland und Frankreich nicht weit. Die beiden Länder, in deren Rentenkassen bekanntlich ebenfalls gähnende Leere herrscht, punpen die Euros in die Renten in Griechenland. Zur Erinnerung: Vor wenigen Tagen wurde eine Nullrunde für die Rentner in Deutschland beschlossen, die selbstverständlich nicht für Beamte gilt, schon gar nicht für pensionierte Regierungsmitglieder und Mandatsträger.
Fazit: Es ist nicht die Frage, ob der Euro zerbricht, sondern nur noch wann dies geschehen wird. Nicht wenige renommierte Finanzexperten sprechen bereits von einer erneuten Währungsreform. Dass die D-Mark ein umjubeltes Comeback feiern wird, darf dabei jedoch kaum erwartet werden. Vielmehr erscheint mir eine Weltwährung wahrscheinlich, auf die im nächsten Schritt die Weltregierung (eventuell getarnt als UN oder Ähnliches?) folgen wird.
Auch die sonstigen Ereignisse der aktuellen Weltpolitik, insbesondere in und um Israel herum, müssen beim Blick auf die Worte der Offenbarung des Johannes und darauf, was die Bibel und zu diesem Thema sonst noch zu sagen hat, zu denken geben und lassen nur einen Schluss zu: In den kommenden Monaten und Jahren wird dem Antichrist der Weg zur Übernahme der Weltherrschaft bereitet. Wetten dass der Antichrist längst unter uns weilt und nur noch auf seine Berufung wartet?!?
In diesem Sinne
Harmagedon
Mittwoch, 28. April 2010
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