Dienstag, 8. Juni 2010

Warum Joachim Gauck der bessere Bundespräsident wäre

Der politische Einfluss des Bundespräsidenten hält sich in Deutschland, anders als etwa bei unseren Nachbarn in Österreich, in überschaubaren Grenzen. Dennoch verfolgt das ganze Land das Duell der beiden Kandidaten Christian Wulff und Joachim Gauck mit Spannung, nicht zuletzt weil das Ergebnis richtungsweisend für die Zukunft der Schwarz-Gelben Koalition im Bund sein wird. Gewinnt Christian Wulff könnten Union und FDP einen Etappensieg verbuchen, gewinnt aber Joachim Gauck scheint ein Ende des Bündnisses nicht ausgeschlossen. Übrigens: Die Linke möge es mir verzeihen, dass ich deren Kandidatin Luc Jochimsen bei dieser Betrachtung außen vor lasse.

Nachdem in den ersten Stunden und Tagen vieles auf die aktuelle Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hindeutete, machte schließlich Christian Wulff das parteiinterne Rennen bei der Union. Wie inzwischen ebenfalls bekannt wurde, gab es seitens SPD und Grüne das Angebot an die Koalition, sich auf einen gemeinsamen Kandidaten zu einigen und damit eine breite Vertrauensbasis für den künftigen Bundespräsidenten zu schaffen. Obwohl der parteilose Joachim Gauck, der Kandidat von SPD und Grünen, als freikirchlicher Pastor und Stasi-Aufklärer grundsätzlich CDU und FDP näher stehen dürfte, lehnten Angela Merkel und die Koalition dieses Angebot ab und schicken nun Niedersachsens Ministerpräsidenten Christian Wulff ins Rennen.

Einmal mehr wird dabei deutlich, dass es der Koalition selbst bei der Wahl zum Bundespräsidenten nur um reine machtpolitische Spielchen geht. Joachim Gauck genießt ein hohes Ansehen in der Bevölkerung und hat sich als DDR-Bürgerrechtler und Stasi-Aufklärer -Stichwort "Gauck-Behörde" - in den vergangenen Jahrzehnten bleibende Verdienste für GANZ Deutschland erworben. Dass sich die Linke mit einem Kandidaten Joachim Gauck angesichts dessen eben erwähnter Vergangenheit nicht so recht anfreunden mochte, dürfte nun nicht wirklich überraschen.

Die Koalition hat in der Bundesversammlung, die den Bundespräsidenten am 30. Juni 2010 wählen wird, zwar eine relativ bequeme Mehrheit von ca. 25 Stimmen, dennoch darf sich Wulff erst nach dieser Wahl als wirklich sicherer Sieger fühlen. Joachim Gauck wird selbst in den Reihen der Koalition bei vielen Politikern geschätzt, so dass es eventuell einige "Abweichler" geben könnte. Letztendlich werden - wohl oder übel - tatsächlich die Linken das Zünglein an der Waage zugunsten von Christian Wulff sein. Während in den ersten beiden Wahlgängen die absolute Mehrheit benötigt wird, reicht danach die einfache Mehrheit. Die Linken stellen rund 10 % der Stimmen in der Bundesversammlung und werden wohl kaum Für Gauck votieren, sondern eben für ihre eigene Kandidatin.

Schade, dass die Wahl zum Bundespräsidenten von der Koalition zur Demonstration politischer Stärke missbraucht wird, die andernorts nicht wirklich erkennbar ist und eher einem hilflosen Aktionismus gleicht. Joachim Gauck wäre jedenfalls ein Bundespräsident, der von allen Parteien und, ganz wichtig, von allen BÜRGERN akzeptiert werden könnte - außer den Linken vielleicht.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Mitglieder der Bundesversammlung, zu der ja auch einige Promis aus Sport und Wirtschaft gehören werden, nicht von der Parteipolitik der Koalition anstecken lassen werden und wirklich nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden werden.

Diese Hoffnung ist bei mir zugegebenermaßen aber ziemlich klein, so dass wir am 30. Juni 2010 wohl einen Bundespräsidenten Christian Wulff haben werden und sich die Koalition als strahlender Sieger feiern lassen kann. Hoffentlich vergessen Merkel & Co danach nicht, dass es in Deutschland (und Europa) an allen Ecken und Enden brennt und rumort. Hoffentlich präsentiert Schwarz-Gelb dann endlich Lösungen und nicht nur neue, leere Versprechen!!!

In diesem Sinne

Harmagedon

Montag, 10. Mai 2010

Landtagswahl in NRW und die Folgen

Zur Abwechslung und aus aktuellem Anlass mal wieder ein rein politisches Thema. Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen bzw. das Ergebnis derselben hat nicht nur Auswirkungen auf das Bundesland selbst, sondern auch auf die gesamte Bundespolitik. Wie man sich wohl denken kann, werde ich mich bei der Betrachtung der NRW-Wahl nicht nur auf die sogenannten "großen" Parteien beschränken, sondern meinen Blick auch auf die PBC richten.

Beginnen wir aber mit dem deutlich sichtbaren Signal für Schwarz-Gelb im Bund. Während die CDU deutliche Verluste (- 10,3 %) hinnehmen musste, konnte die FDP sogar noch leicht zulegen (+ 0,6 %). Mich wundert es nicht, dass die SPD nun sofort wieder ihren vermeintlichen Führungsanspruch in NRW formuliert. Scheinbar ist es bei der SPD mittlerweile zur guten Sitte geworden, die demokratischen Ergebnisse zu missachten und nur nach politischer Macht zu streben - Ypsilanti lässt aus Hessen grüßen, oder auch Simonis aus Schleswig-Holstein (die Liste ließe sich fortsetzen)!

Wohlgemerkt, die CDU ist in NRW deutlich eingebrochen und unter anderem auch für ihre Bundespolitik abgestraft worden. Gleichzeitig liegt die CDU mit 34,6 % oder 2.681.736 der Zweitstimmen immer noch vor der SPD (34,5 % bzw. 2.675.536 Stimmen). Meinem Verständnis von Demokratie zufolge läge der Auftrag zur Regierungsbildung also bei der CDU. Im Gespräch ist nun aber eine Ampel-Koalition oder eine Große Koalition unter SPD-Führung - zumindest aus Sicht der SPD. Bin mal gespannt, wie sich diese Geschichte in NRW noch entwickelt - vielleicht gibt´s im Westen der Republik demnächst sogar Schwarz-Grün!?!

So, nun aber zu "meiner" PBC. Die PBC kam bei der NRW-Wahl erwartungsgemäß einmal mehr nicht über die Statisten-Rolle hinaus. Immerhin konnte die PBC ihr Ergebnis gegenüber der NRW-Wahl um ca. 50 % (!) von 6.361 auf 9.404 Stimmen steigern, erreichte letztendlich aber nur 0,1 % der Stimmen. Das zeichnet für mich so ziemlich genau das Bild, das Christen auch in der Gesellschaft genießen. Die Leute wählen lieber extrem rechts, extrem links oder sogar muslimisch geprägte Parteien wie BIG (Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit). Hier einige Zahlen, die diese These untermauern:

Die Linke: 434.846 Stimmen 5,6 %
NPD: 55.831 Stimmen 0,7 %
BIG: 13.849 Stimmen 0,2 %
PBC: 9.404 Stimmen 0,1 %

Welche Lehren müssen aus der NRW-Wahl (und anderen Wahlen auf Landes- und Bundesebene) also gezogen werden? Zunächst wäre es ratsam, wenn ALLE (!) Parteien mit ausdrücklich christlichem Hintergrund ihre Kräfte bündeln und sich zu EINER Partei vereinen würden. Die PBC ist für mich nach wie vor die Partei, die eben diese Werte und Inhalte am deutlichsten vertritt, dennoch würde ich ein Bündnis mit den Parteien AUF, ZENTRUM und ödp sehr begrüßen. Am Beispiel NRW ergäbe sich daraus theoretisch folgendes Bild:

PBC: 9.404 Stimmen
ödp: 7,522 Stimmen
ZENTRUM: 6.0,31 Stimmen
AUF: 5.243 Stimmen

Macht zusammen 28.200 Stimmen oder 0,21 % der Stimmen. Zugegebenermaßen ist das immer noch kein weltbewegendes Ereignis, dennoch könnte ich mir vorstellen, dass ein derartiges Bündnis mittelfristig mehr bewegen könnte. So kratzte die PBC bei Landtagswahlen in Baden-Württemberg z.B. schon alleine an der 1-%-Marke, zusammen mit den genannten Partnern könnte diese Hürde wohl passiert werden. Als Beispiel führe ich die die Schweiz oder auch die Niederlande an, wo es Parteien mit klar christlichen Inhalten schon ins Parlament geschafft haben.

Wie meine genauen Gedanken und Überlegungen für ein christliches Bündnis für Deutschland aussehen, werde ich beim nächsten Mal im Detail erläutern.

Gruß Harmagedon

Gold, Silber, Öl & Co.

Der Euro erlebte mit der Öffnung der Börsen am heutigen Montag eine "wundersame" Wiederauferstehung. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Euro - wie schon so oft in der Vergangenheit - durch fragwürdige Aktionen von äußerst kurzfristiger Wirkung künstlich "gepusht" wurde. Wie lange diese lebenserhaltenden Maßnahmen für die Gemeinschaftswährung der EU ihren Dienst noch tun werden, erscheint freilich mehr als fraglich. Wann werden die Maschinen beim Intensiv-Patienten Euro endgültig abgeschaltet???

Wohl dem, der sich von Rettungspaketen, Griechenland-Hilfen & Co. nicht blenden lässt. Mehrere führende Finanzexperten raten schon seit längerer Zeit zum Investieren in Edelmetalle und Rohstoffe, allen voran Gold, Silber und Öl. Während Gold und Silber inzwischen langsam aber sicher die Beachtung von Anlegern gewinnen, sind Öl-Beteiligungen in Deutschland noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Mehrere US-Bundesstaaten, vor allem Texas und Kansas, verfügen über reiche Öl-Vorkommen, so dass es neben den mächtigen Multis auch immer mehr "kleinere" Beteiligungsgesellschaften gibt, die entsprechende Anteile anbieten. Die Renditen liegen seriösen Kalkulationen zufolge bei 10 - 40 % p.a. und mehr.

Ich persönlich sehe Öl als den sichersten Rohstoff an, in den man investieren kann. Öl wird als Kraftstoff in absehbarer Zeit weder effektiv noch flächendeckend genug von alternativen Mitteln ersetzt werden können. Darüber hinaus kommt Öl bei der Herstellung fast aller Konsumgüter direkt oder zumindest indirekt zum Einsatz.

Wer sich also auf eine Öl-Beteiligung in den USA einlässt, kann davon ausgehen, seine Investitionssumme in spätestens fünf Jahren wieder kassiert zu haben. Nach rund sieben Jahren (+/- 2 Jahre) werden die Beteiligungen wieder verkauft, so dass die ursprüngliche Investitionssumme wahlweise zurückerstattet oder in ein neues Projekt investiert wird. Im Übrigen ist eine Öl-Beteiligung völlig unabhängig von sämtlichen Währungsschwankungen, was es meines Erachtens besonders attraktiv macht. Schließlich wird in Texas und Kansas nach Öl gebohrt, nicht etwa nach Dollar oder gar Euro. Dem Öl ist es egal, mit welcher Währung bezahlt wird, sollten Dollar und Euro einmal nichts mehr taugen, wird es ein anderes Zahlungsmittel geben - vielleicht sogar Gold und/oder Silber?!?

P.S.: Ich gelte nicht unbedingt als Freund der USA und verdiene mein Geld auch nicht mit der Vermittlung von Finanz- oder Anlegegeschäften, weshalb ich mir die gebotene Objektivität bescheinige.

In diesem Sinne

Harmagedon

Montag, 3. Mai 2010

Christliche Werte in Politik und Gesellschaft?!?

Soll man sich darüber aufregen oder sich bestätigt fühlen? Einmal mehr wurde bewiesen, dass Christen in der heutigen Gesellschaft, allen voran in der Medienlandschaft, nicht erwünscht sind. Während bei Benachteiligungen der kleinsten Randgruppen die Volksseele aufschreit und nach Gleichberechtigung verlangt bzw. gegen Diskriminierung poltert, werden die Christen und ihre Meinungen wissentlich und ganz selbstverständllich unter den Teppich gekehrt. Ein aktuelles Beispiel für diese These:

Vor gut einer Woche fand in Stuttgart der Landesparteitag der PBC Baden-Württemberg statt. Wie derartigen Veranstaltungen politischer Parteien üblich, wurde zu diesem Ereignis auch seitens der PBC (Partei Bibeltreuer Christen) eine Pressemitteilungen an diverse Zeitungen im Land Baden-Württemberg versandt - in diesem Fall an Redaktionen in Stuttgart, Pforzheim, Karlsruhe, Freiburg, Mannheim und Heilbronn.

Nun ratet mal, wieviele Zeitungen über den Landesparteitag der PBC auch nur mit dem geringsten Randartikel berichtet haben. Richtig - keine einzige! Weder Pforzheimer Zeitung, noch Pforzheimer Kurier, noch Badische Neueste Nachrichten (Karlsruhe), noch Mannheimer Morgen, noch Rhein-Neckar-Zeitung (Mannheim), noch Badische Zeitung (Freiburg), noch Stuttgarter Nachrichten, noch Stuttgarter Zeitung, noch Heilbronner Stimme. All diesen Redaktionen ging die entsprechende Pressemitteilung bereits am vergangenen Donnerstag (29.04.2010) zu, keiner hat bisher veröffentlicht - und wird dies dann wohl auch nicht mehr tun!

Wahrscheinlich sind die Medien derzeit auch viel zu sehr darauf fokussiert, die "Griechenland-Rettung" zu glorifizieren. Leute wacht auf - wir werden verarscht und für dumm verkauft. Wer bezahlt denn die Milliarden für Griechenland (die wir im Übrigen niemals mehr wiedersehen werden) und bürgt letztendlich für die Schulden?

Wieder richtig geraten - der deutsche Steuerzahler. Deutschland gibt den Großteil der Griechenland-Kredite in Milliarden-Höhe.

Wer weiterhin glaubt, dass sich Schulden mit immer neuen Schulden zurückzahlen lassen, darf sich von den warmen Worten von Merkel & Co gerne weiterhin einlullen lassen. Alle anderen werden jedoch wissen, dass es nicht mehr die Frage ist, OB es den Euro zerreißt, sondern nur noch WANN dies der Fall sein wird - aber dazu beim nächsten Mal mehr (Stichworte: Silber, Gold, Rohstoffe).

Gruß Harmagedon

Mittwoch, 28. April 2010

Israel als Zeichen der Zeit

Wie inzwischen bekannt sein dürfte, zähle auch ich mich zu jenen wiedergeborenen Christen, die davon ausgehen, dass wir uns unmittelbar vor der "letzten Zeit" bzw. der Endzeit befinden, von der die Bibel an mehreren Stellen spricht. Als eines der deutlichsten Zeichen der Zeit werte ich dabei den Staat Israel, dessen Gründung im Jahr 1948 eine entscheidende Voraussetzung für die Erfüllung der Prophezeiungen zu diesem Thema war. Sehen wir uns nun an, was die Bibel und Jesus Christus über Israel im Zusammenhang mit der Endzeit zu sagen haben.

"An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisste, dass es nahe vor der Tür ist. Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis dass dieses alles geschehe." (Matthäus 24, 32 - 34)

Jesus spricht hier unmissverständlich über die Endzeit und die Rolle Israels. Der Feigenbaum steht in der Bibel als Symbol für Israel (vgl. Jeremia 8, 13), Geschlecht kann mit Generation gleichgesetzt werden, womit in der Bibel meistens 70, an wenigen Stellen auch 80 Jahre gemeint sind. Jesus macht also deutlich, dass das Ende der Zeiten kommen wird, wenn die Generation noch lebt, die die Staatsgründung Israels miterlebt hat.

Der Zweig ist im Jahr 1948 saftig geworden und hat Blätter gewonnen. Israel ist aus zahlreichen Kriegen gegen seine arabischen Feinde als Sieger hervorgegangen, in der Regel trotz numerischer Unterlegenheit. Insbesondere wurde Israel am Tag nach der Staatsgründung von sechs arabischen Nachbarn angegriffen, als noch so gut wie kein Militär, geschweige denn eine entsprechende Organisation desselben vorhanden war.

Wenn man nun 70 (oder 80) Jahre zu 1948 hinzuaddiert, landet man im Jahr 2018 (2028). Vor der Wiederkehr Christi kommt nach Überzeugung der meisten Bibelausleger eine siebenjährige Zeit der Trübsal, zu deren Beginn der Antichrist die Weltherrschaft an sich reißen wird. Demnach wäre damit wahrscheinlich im Jahr 2011 oder spätestens bis zum Jahr 2021 zu rechnen.

Zum besseren Verständnis dieses komplexen Themas kann ich ein E-Book (52 Seiten) von Christian Koch empfehlen, das unter folgendem Link kostenlos zum Download bereitsteht:

http://www.kochministry-germany.de//weblager/download/ministryinfos/koch_drangsal.pdf

In diesem Sinne

Harmagedon

Die Währungsreform!

Beim Griechenland-Desaster handelt es sich ja nun zugegebenermaßen nicht unbedingt um eine brandneue Angelegenheit. Dennoch liegen in diesem Zusammenhang inzwischen einige Fakten auf dem Tisch, die eine genauere Betrachtung und entsprechende Bewertung verdienen. Ich möchte dabei chronologisch hinten, also bei den jüngsten Ereignissen beginnen:

1. Die Rating Agentur "Standard & Poor´s" stufte die Staatsanleihen von Griechenland gestern (Dienstag) als "Schrott" bzw. "Ramsch" ein - für das "Wert"-Papier werden aktuell bis zu 14 % (!) Zinsen versprochen. Da sich solche Zinsen am zu erwartenden Risiko orientieren, erübrigt sich hierzu jeder weitere Kommentar.
Und was macht die Politik? Außenminister und Vize-Kanzer Guido Westerwelle (FDP) fordert "unabhängige" Rating-Agenturen und rüffelte "Standard & Poor´s" für deren Einschätzung. Wieder ein Beispiel mehr, dass man die Wahrheit in der EU-Politik nicht gerne hört, denn auch von der EU-Kommission gab es böse Worte in Richtung der Ratung-Agenturen.

2. Angela Merkel (CDU) will uns allen Ernstes weiß machen, dass sie "kaum Gefahr für andere EU-Staaten" sehe. Entweder lebt die Kanzlerin hinter dem Mond und liest keine Zeitung oder, und das trifft wohl eher zu, sie will uns für dumm verkaufen und stimmt nach wie vor das hohe Lied auf den Euro an - aber dazu später mehr.

3. Griechenland befindet sich in einer der kritischsten Phasen seiner Geschichte, was ranghohe Politiker fast wortgleich so eingeräumt haben. Was macht das griechische Volk? Es streikt und protestiert damit gegen geplante Sparmaßnahmen der Regierung in Athen!!!
Aber eigentlich haben die Griechen ja Recht. Warum selbst auf etwas verzichten, wenn man so liebe Freunde in der EU hat, allen voran Deutschland, die derzeit fleißig ihre Milliarden-Pakete schnüren, um sie auf dem schnellsten Weg nach Athen zu schicken. Deutschland kratzt derzeit, so ist zu hören, 25 - 35 Milliarden Euro für seine Griechenland-Hilfe zusammen.

4. Besonders schlimm ist es um die Rentenkasse in Griechenland bestellt. Kein Wunder, Beamte haben nach 25 Jahren bereits vollen Rentenanspruch, auch Arbeiter und Angestellte können in Griechenland bei vollen Bezügen schon deutlich früher in Rente gehen als in allen anderen EU-Ländern. Aber keine Angst, auch hier ist Hilfe aus Deutschland und Frankreich nicht weit. Die beiden Länder, in deren Rentenkassen bekanntlich ebenfalls gähnende Leere herrscht, punpen die Euros in die Renten in Griechenland. Zur Erinnerung: Vor wenigen Tagen wurde eine Nullrunde für die Rentner in Deutschland beschlossen, die selbstverständlich nicht für Beamte gilt, schon gar nicht für pensionierte Regierungsmitglieder und Mandatsträger.

Fazit: Es ist nicht die Frage, ob der Euro zerbricht, sondern nur noch wann dies geschehen wird. Nicht wenige renommierte Finanzexperten sprechen bereits von einer erneuten Währungsreform. Dass die D-Mark ein umjubeltes Comeback feiern wird, darf dabei jedoch kaum erwartet werden. Vielmehr erscheint mir eine Weltwährung wahrscheinlich, auf die im nächsten Schritt die Weltregierung (eventuell getarnt als UN oder Ähnliches?) folgen wird.

Auch die sonstigen Ereignisse der aktuellen Weltpolitik, insbesondere in und um Israel herum, müssen beim Blick auf die Worte der Offenbarung des Johannes und darauf, was die Bibel und zu diesem Thema sonst noch zu sagen hat, zu denken geben und lassen nur einen Schluss zu: In den kommenden Monaten und Jahren wird dem Antichrist der Weg zur Übernahme der Weltherrschaft bereitet. Wetten dass der Antichrist längst unter uns weilt und nur noch auf seine Berufung wartet?!?

In diesem Sinne

Harmagedon

Montag, 26. April 2010

Aygül Özkan - Muslimin als Sozialministerin der CDU!!!

In welcher Welt leben wir eigentlich?!? Mit Aygül Özkan hat es die CDU nun tatsächlich geschafft, eine Muslimin als Sozialministerin in Niedersachsen zu installieren. Nur zur Einnerung: CDU soll eigentlich für "Christlich Demokratische Union Deutschlands" stehen.

Özkan hat es ihrerseits auch gleich geschafft, ihre parteiintern durchaus vorhandenen Kritiker zu bestätigen - und das noch vor ihrem Amtsantritt bzw. ihrer Wahl zur Sozialministerin. Kaum zu glauben, aber wahr, forderte Özkan doch tatsächlich ein generelles Verbot aller Kruzifixe in den Schulen in Niedersachsen. Fairerweise muss ich dazusagen, dass sich der gefeierte Star am CDU-Himmel für ein generelles Verbot aller religiösen Symbole an den Schulen in Niedersachsen aussprach, das theoretisch also auch das Kopftuch und ähnliche Symbole des Islams beinhaltet.

Dennoch ist es für mich fast schon naiv und dumm, sich mit einer derartigen Forderung an die Öffentlichkeit zu wagen, was inzwischen auch Özkan eingesehen hat. Per Pressemitteilung ließ die designierte Sozialministerin wissen, dass sie "missverstanden worden sei" und sie christliche Symbole an den Schulen in Niedersachsen "selbstverständlich" akzeptiere. Dazu muss man allerdings wissen, dass die Politkerin von Ministerpräsident Wulff zurückgepfiffen wurde und einige standhafte CDU-Abgeordnete mit ihrer Stimmverweigerung drohten.

Bleibt also die Frage, was eine "Richtigstellung" dieses Sachverhalts im Nachhinein und unter Druck eigentlich wert ist. Ich bin gespannt, welche Ideen Aygül Özkan für die Zukunft noch so auf Lager hat und ob die CDU wirklich noch viel Freude an ihrer neuen Sozialministerin in Niedersachsen haben wird.

In diesem Sinne

Harmagedon

Hallo erst mal!

Mein Autoren-Name und der Titel des Blogs sind auf den folgenden Seiten auch Programm. Kaum ein bibelfester Christ wird ernsthaft daran zweifeln, dass wir uns in "der letzten Zeit" befinden, von der uns in der Bibel berichtet wird. Die "Zeichen der Zeit" deuten unmissverständlich auf die bevorstehende Wiederkehr Christi und die Errichtung Seines Reiches hin. Umso wichtiger ist es, gerade jetzt christliche Werte in Politik und Gesellschaft zu verankern - gerade auch hier in Deutschland und Europa, dem sogenannten "christlichen Abendland".

In Deutschland gibt es derzeit leider kaum eine Partei, die eben diese christlichen Werte kompromisslos vertritt. Auch wenn die CDU das christliche "C" in ihrem Namen trägt, ist davon inzwischen leider nur noch sehr wenig zu sehen. Die einzige Partei, die sich die christlichen Werte nicht nur auf die Fahnen geschrieben hat, sondern diese auch ohne Wenn und Aber vertritt, ist meines Erachtens die PBC - die Partei Bibeltreuer Christen.

Ziel dieses Blogs ist es, einerseits Argumente zu liefern, warum es für wiedergeborene Christen auf der politischen Ebene kaum eine Alternative zur PBC gibt, andererseits aber auch auf die eingangs erwähnten "Zeichen der Zeit" aufmerksam zu machen.

So, jetzt wünsche ich allen Lesern meines Blogs viel Spass und freue mich auf rege Diskussionen.

Harmagedon